Name, VornameFunktion
Martina Brühl Schulleitung Sonderpädagogik / Heilpädagogin
Gabriel Gmünder Schulischer Heilpädagoge
Sandra Delachaux Schulische Heilpädagogin
Anne-Käthi Schuler DaZ Unterricht
Andrea Heynen Schulassistenz  
Arthur Vögeli Schulassistenz  

Sonderpädagogik

Die Sonderpädagogik an der Sekundarschule Bonstetten umfasst die Integrative Förderung (IF), die Integrative Sonderschulung in Verantwortung der Regelschule (ISR) und Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Schülerinnen und Schüler, welche dem Regelunterricht aus verschiedenen Gründen zeitweise oder ganzheitlich nicht folgen können, sind in der Integrativen Förderung (IF) angemeldet.

Für die verschiedenen Schulungsformen führt die Schulleitung Sonderpädagogik ein Sonderpädagogisches Team, welches sich aus Heilpädagogen, Lehrpersonen für Deutsch als Zweitsprache und der Schulassistenz zusammensetzt. Therapien, wie Logopädie, Psychotherapie oder Psychomotorik u.a. werden ausserhalb der Schule angeboten.

Förderzentrum

Das Förderzentrum ist für die Bereiche integrative Förderung (IF) und integrative Sonderschulung in Verantwortung der Regelschule (ISR) verantwortlich.

Beide Schulformen streben an, dass Lernende mit besonderem Förderbedarf in Regelklassen geschult werden können. Die Ziele sind die Chancengleichheit sowie die Förderung der Selbst- und Sozialkompetenz in einem heterogenen Umfeld.

Integrative Förderung (IF)

Lernende, welche die Lernziele ihrer jeweiligen Schulstufe nur mit besonderer Anstrengung, nur teilweise oder gar nicht erreichen, haben ein besonderes pädagogisches Bedürfnis. Dieses wird in der Sekundarschule Bonstetten durch den IF-Unterricht abgedeckt, indem Ressourcen und Schwächen durch schulische Diagnostik festgestellt und danach gezielt gefördert werden. Schülerinnen und Schüler mit IF-Status werden in diesem Falle von schulischen Heilpädagogen oder Heilpädagoginnen begleitet, welche den Unterricht entsprechend anpassen, damit die Lernenden ihre Ressourcen nutzen und am Unterricht teilhaben können. Erreichen Lernende die Ziele des Lehrplans auch mit zusätzlicher Unterstützung nicht, können in Absprache mit Lehrpersonen und Erziehungsberechtigten individuelle Lernziele (ILZ) gesetzt werden. Dies hat zur Folge, dass für das betroffene Fach im Zeugnis keine Note abgedruckt und stattdessen ein Lernbericht ausgestellt wird. Die Integrative Förderung umfasst:

  • allgemeines Lernen (z.B. Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Lern- u. Problemlösestrategien)
  • Schreiben und Lesen (einschliesslich Spracherwerb und Begriffsbildung, Leserechtschreibproblematik)
  • mathematisches Lernen (Rechenschwäche)
  • Unterforderung bei Kindern und Jugendlichen mit ausgeprägten Begabungen
  • Umgang mit Menschen (Sozial- und Verhaltenskompetenz, Regelung von Nähe und Distanz)

Integrierte Sonderschulung in Verantwortung der Regelschule (ISR)

Schülerinnen und Schüler mit einem hohen besonderen Bildungsbedarf, der in Zusammenhang mit einer medizinisch erfassten Behinderung steht, werden durch die Betreuung von schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen (SHP) integrativ in der Schule Bonstetten unterrichtet. Die oder der SHP gestaltet den Unterricht so, dass Schülerinnen und Schüler mit hohem besonderem Förderbedarf am Unterricht teilhaben können.

Settings im IF- und ISR-Unterricht

Sowohl für den IF- wie auch den ISR-Unterricht werden unterschiedliche Unterrichtsformen genutzt:

  • Teamteaching innerhalb der Regelklasse
  • Gruppenunterricht im Förderzentrum oder in Gruppenräumen
  • Einzelunterricht im Förderzentrum

Schulassistenz im Rahmen Sonderpädagogik

  • Führen, Begleiten und Betreuen von Gruppen oder einzelnen Lernenden im Unterricht in Absprache mit der Lehrperson und den Heilpädagogen
  • Lernprozessbegleitung
  • Mitarbeit bei der Gestaltung des Schulalltags

Deutsch als Zweitsprache

Der Unterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) ergänzt und unterstützt den Regelunterricht in der Zürcher Volksschule. Durch die DaZ-Angebote (Aufnahmeunterricht oder kommunale Aufnahmeklasse) werden Kinder und Jugendliche nichtdeutscher Erstsprache darin unterstu?tzt, ihre Deutschkompetenzen (Hochdeutsch) so aufzubauen, dass sie im Regelunterricht erfolgreich lernen ko?nnen.

Der Aufnahmeunterricht besteht aus zwei Angebotsarten fu?r die Schülerinnen Schüler der Sekundarschule Bonstetten:

  • intensiver DaZ-Anfangsunterricht für die Lernenden der Sekundarschule Bonstetten, welcher in die Regelstundenpläne integriert wird.
  • Deutschanfangsunterricht (kommunal)

DaZ-Aufbauunterricht ergänzend zum Regelunterricht für Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule  Bonstetten, die eine weitere Fo?rderung in Deutsch als Zweitsprache brauchen.

Deutsch Anfangsunterricht

Der kommunal geführte Anfangsunterricht Deutsch an der Sekundarschule in Bonstetten beinhaltet drei Schwerpunkte:

Das Hauptaugenmerk liegt ganz klar beim Erlernen der deutschen Sprache, schriftlich und mündlich. Ein zweiter zentraler Schwerpunkt ist das Kennenlernen der Schweizer Kultur und der Bildungslandschaft. Welcher Beruf erfordert welchen Bildungsabschluss – was ist möglich? Für den dritten Schwerpunkt wird nach einer kurzen Eingewöhnungszeit jeder Jugendliche, jede Jugendliche im Fach Mathematik getestet. Manchmal müssen mathematische Lücken geschlossen oder noch unbekannter Mathematikstoff erarbeitet werden. Wenn möglich werden die Jugendlichen bereits während ihrem Aufenthalt im Anfangsunterricht in den Fächern Sport, Werken, Zeichnen und manchmal in der Mathematik in eine Regelklasse integriert. Je nach persönlicher Situation und schulischer Vorgeschichte kann die Integration in die reguläre Oberstufenklasse unterschiedlich lange dauern.